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"Diese Kombination aus Produkt, Mission und Kultur macht Ausbildung.de für mich besonders."

Ben, Chief Product Officer bei Ausbildung.de

Hi Ben, schön, dass wir uns für ein Interview treffen. Lass uns direkt starten:

Beschreibe doch bitte einmal, was du bei Ausbildung.de machst.

Ich bin seit 2017 bei Ausbildung.de und heute als Chief Product Officer (CPO) Teil der Geschäftsleitung. In dieser Rolle verantworte ich die übergreifende Produktstrategie sowie die Weiterentwicklung unseres digitalen Produkts in einer zunehmend durch KI geprägten Welt.

Zum Produktbereich gehören bei uns Product Management, UX/UI, Development inkl. DevOps, Content & SEO/GEO, sowie Social Media (B2C). Mein Fokus liegt heute weniger auf operativer Umsetzung, sondern auf strategischer Steuerung, klaren Leitplanken und der Frage, wie wir Ausbildung.de langfristig als führende Plattform für Ausbildungsorientierung und Azubi-Recruiting positionieren.

 

Kannst du uns auch noch ein bisschen mehr darüber erzählen, wie du zu Ausbildung.de gekommen bist und wie die Anfangszeit war?

Vor meiner Zeit bei Ausbildung.de nach Zivildienst, Ausbildung, Studium und Selbständigkeit- war ich zunächst beim Medienunternehmen Aschendorff in Münster im Beteiligungsmanagement und dann bei Bertelsmann in Gütersloh im IT-Projektmanagement tätig. Als Ausbildung.de Teil von Bertelsmann wurde, bin ich ins Ruhrgebiet nach Bochum gezogen. Ich hatte ehrlich gesagt lange ein etwas verzerrtes Bild vom Ruhrgebiet – ich kannte es vor allem aus dem Zugfenster (lacht). Inzwischen weiß ich aber, wie lebenswert und vielfältig die Region ist.

Bei Ausbildung.de habe ich dann Schritt für Schritt den Produktbereich aufgebaut. Zu Beginn lag die Produktentwicklung vollständig bei externen Agenturen. Heute arbeiten rund 40 interne Kolleg:innen in crossfunktionalen Teams an unserem Produkt – von Konzeption über Design bis zur technischen Umsetzung. Dieser Weg vom externen Setup hin zu einer starken Inhouse-Produktorganisation war prägend.

 

Sehr spannend! Und an welchen Projekten arbeitest du gerade?

Als CPO arbeite ich heute weniger an einzelnen Projekten, sondern vor allem an übergreifenden Themen. Ein zentraler Schwerpunkt ist unsere Produktstrategie im Kontext von AI, LLMs und veränderten Suchgewohnheiten.

Konkret beschäftigen wir uns bspw. intensiv damit, wie sich klassisches SEO weiterentwickelt – hin zu Generative Engine Optimization (GEO) und AI Search Optimization (AISO). Es geht darum, Ausbildung.de nicht nur sichtbar zu halten, sondern als vertrauenswürdige Quelle für Suchmaschinen und KI-Systeme zu etablieren.

Darüber hinaus treibe ich Themen wie Produkt-Governance, Messbarkeit über sinnvolle KPIs, den Ausbau von ATS-Integrationen sowie die strategische Weiterentwicklung unserer Plattform als persönlicher Begleiter in die Ausbildung voran.

Ben_CPO_Ausbildung.de

Was war dein bisheriges Highlight bei Ausbildung.de – falls sich das auf eines herunterbrechen lässt?

Ein einzelnes Highlight herauszugreifen ist schwierig. Besonders prägend war für mich aber der Aufbau der Inhouse-Produktentwicklung und die Einführung crossfunktionaler Teams. Wir haben uns bewusst von klassischer Abteilungslogik gelöst und arbeiten heute sehr eng über Disziplinen hinweg zusammen.

Das hat nicht nur die Qualität unserer Produkte verbessert, sondern auch unsere Art zu arbeiten nachhaltig verändert.

 

Was denkst du, schätzen deine Kolleg:innen an dir?

Ich bekomme oft die Rückmeldung, dass ich sehr strukturiert denke und arbeite – gerade in komplexen oder unklaren Situationen. Außerdem schätzen viele, dass ich Dinge gern ganzheitlich betrachte und versuche, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, statt vorschnell zu vereinfachen.

 

Wenn du Ausbildung.de in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Relevant, mutmachend, zukunftsorientiert.

Was macht Ausbildung.de deiner Meinung nach im Vergleich zu anderen Unternehmen besonders?

Wir verbinden eine hohe fachliche Professionalität mit einer sehr menschlichen Unternehmenskultur. Bei uns geht es nicht nur um Performance, sondern auch um Haltung, Augenhöhe und Sinn.

Unsere Mission, junge Menschen beim Einstieg ins Berufsleben zu unterstützen, ist gesellschaftlich hochrelevant – und gewinnt in Zeiten von Orientierungslosigkeit und KI-getriebener Informationsflut eher noch an Bedeutung. Diese Kombination aus Produkt, Mission und Kultur macht Ausbildung.de für mich besonders.

 

Wie sieht deine typische Mittagspause aus?

Am liebsten gehe ich mittags gemeinsam mit Kolleg:innen raus zum Essen – ein Tapetenwechsel tut gut. Aktuell landen wir häufig im Café Vincent, einem kleinen Café in der Nähe mit frisch gekochtem Mittagessen. Preiswert, persönlich und richtig gut. Manchmal gibt’s sogar selbstgebackenen Kuchen dazu.

 

Vielleicht sollten wir das lieber nicht veröffentlichen, sonst ist es kein Geheimtipp mehr.

Stimmt, das hat die Inhaberin auch schon angemerkt (lacht).

 

Was magst du am Büro besonders, was am Homeoffice?

Im Büro schätze ich vor allem die spontanen Begegnungen und den direkten Austausch. Viele gute Ideen entstehen zwischen Tür und Angel. Außerdem hilft mir der Ortswechsel, mental klarer zwischen Arbeit und Privatleben zu trennen.

Im Homeoffice genieße ich die Ruhe für Deep Work – und natürlich die Nähe zur Familie. Gerade mit zwei kleinen Söhnen ist das ein echter Pluspunkt.

Was ist dein liebster Ort im Büro?

Ich mag kleine Rückzugsorte wie die Sitzecke, in der wir gerade sitzen. Gleichzeitig schätze ich aber auch die offene Fläche mit der Barista-Kaffeemaschine, wo man schnell mit vielen Kolleg:innen ins Gespräch kommt.

Besprechungsraum_ausbildung.de

Worauf könntest du in deiner Freizeit nicht verzichten?

Aufs Fahrradfahren – das ist für mich der perfekte Ausgleich. Außerdem fotografiere und filme ich sehr gern, das begleitet mich schon lange.

 

Gibt es einen Fun Fact über dich?

Ich habe mit 15 Jahren meine erste Internetagentur gegründet und nebenbei eine eigene Online-Community aufgebaut – inklusive aller Herausforderungen, die so etwas mit sich bringt. Nach dem Abi habe ich zunächst im Gesundheitswesen gearbeitet, bevor ich mich endgültig für den digitalen Bereich entschieden habe. Diese Mischung aus Technik, Unternehmertum und Menschen hat mich bis heute geprägt.

 

Vielen Dank für das Interview!

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