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"Man muss den Schritt einfach wagen, um daraus zu lernen."

Laura, Auszubildene zur Kauffrau für Dialogmarketing bei Ausbildung.de
 
 

Wenn du auf dein erstes Jahr zurückblickst – worauf bist du besonders stolz? 

Ich bin besonders stolz auf meine persönliche Entwicklung. Am Anfang des Jahres war ich total schüchtern und habe mich vieles einfach nicht getraut. Ich habe immer auf den perfekten Moment gewartet zum Beispiel, bis ich mich bereit fühle zu telefonieren oder mein erstes Partnermeeting zu übernehmen. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass dieser Moment gar nicht einfach kommt. Man muss den Schritt einfach wagen, um daraus zu lernen. Heute führe ich meine eigenen Partnermeetings, betreue meine Partner selbstständig und fühle mich dabei sicher. Darauf bin ich wirklich stolz.

Laura_Auszubildene_Ausbildung.de

Was war ein Moment, in dem du gemerkt hast: “Hier bin ich genau richtig”? 

Das habe ich eigentlich erst vor Kurzem gemerkt, als ich meine Präsentation darüber gehalten habe, was ich bisher in meiner Zeit im CSM gelernt habe. Während der Präsentation und vor allem danach ist mir erst richtig bewusst geworden, wie sehr mich das Team gefördert hat und wie viel ich in dieser Zeit gelernt habe. Das Feedback war unglaublich schön. Alle haben geklatscht und mir gesagt, wie gut ich die Präsentation gemacht habe und wie sehr sie meine Entwicklung sehen. Besonders das Feedback von Domenico ist mir im Kopf geblieben. Er hat mir gesagt, wie stolz er auf mich ist und was ich bisher schon erreicht habe. Genau in diesem Moment habe ich gemerkt: Hier bin ich genau richtig.

 

Welche Fähigkeiten hast du im CSM besonders weiterentwickelt? 

Am meisten habe ich meine Kommunikationsfähigkeit weiterentwickelt. Vor allem habe ich gelernt, meine Angst davor abzulegen, einfach den Hörer in die Hand zu nehmen und anzurufen. Außerdem habe ich gemerkt, wie wichtig aktives Zuhören ist. Im Alltag hört man zwar ständig zu, aber in einem Partnermeeting geht es darum, wirklich zuzuhören, die Herausforderungen des Partners zu verstehen und genau darauf einzugehen. Das ist eine Fähigkeit, die ich im CSM besonders gelernt habe.

 

Welche Erfahrung hat dich am meisten geprägt? 

Am meisten geprägt hat mich mein erstes Partnermeeting. Ich hatte vorher nur bei Gesprächen zugehört und sollte dann plötzlich selbst einen Termin übernehmen. Natürlich wurde ich vorbereitet und unterstützt, aber am Ende lag die Verantwortung bei mir. Genau da habe ich gemerkt, dass man erst wirklich lernt, wenn man sich traut und es einfach macht. Nach dem Gespräch habe ich festgestellt, dass es gar nicht so schlimm war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das hat mir unglaublich viel Selbstvertrauen gegeben und mir gezeigt, dass ich mehr kann, als ich mir selbst zugetraut habe.

 

Was reizt dich besonders an deiner nächsten Station im Sales? 

Im CSM habe ich bestehende Partner betreut und ihnen dabei geholfen, ihr Unternehmen auf unserer Plattform bestmöglich zu präsentieren. Im Sales ist das anders. Dort geht es darum, neue Partner von unserem Portal zu überzeugen und den ersten Kontakt herzustellen. Besonders spannend finde ich die Kaltakquise, weil man ganz ohne vorherigen Kontakt ins Gespräch geht. Ich freue mich darauf, diese andere Seite kennenzulernen und zu lernen, wie man neue Partner für unsere Lösung begeistert.

 

Welche Fähigkeiten aus dem CSM werden dir im Sales helfen? 

Ich glaube, dass mir vor allem das aktive Zuhören helfen wird. Im CSM habe ich gelernt, die Herausforderungen der Partner wirklich zu verstehen und darauf einzugehen. Genau das ist auch im Sales wichtig. Es geht nicht darum, einfach nur unser Portal vorzustellen, sondern zu zeigen, wie wir genau bei den Herausforderungen des Partners helfen können. Diese Erfahrung nehme ich auf jeden Fall mit.

 

Beschreibe dein erstes Ausbildungsjahr mit einem Emoji – und warum genau dieses?

🌱 – Spross Emoji

Weil das Jahr für mich ganz viel mit Wachstum zu tun hatte. Ich habe mich persönlich und beruflich weiterentwickelt, viele Ängste überwunden und bin an meinen Aufgaben gewachsen. Am Anfang hätte ich mir vieles nicht zugetraut, was heute ganz normal für mich ist.

 

Welcher Moment bringt dich heute noch zum Schmunzeln? 

Mein erstes komplett eigenständig geführtes Partnermeeting. Ich war total nervös und hatte mitten im Gespräch plötzlich einen kompletten Blackout. Ich dachte sofort, dass das total unprofessionell wirkt. Aber der Partner hat einfach gelacht und gesagt: “Das passiert mir auch ständig.” In dem Moment habe ich gemerkt, dass auf der anderen Seite auch nur Menschen sitzen. Das hat die Situation total aufgelockert und mir gezeigt, dass man nicht perfekt sein muss.

 

Was möchtest du bis zum Ende deiner Ausbildung unbedingt erreicht haben?

Natürlich möchte ich meine Ausbildung erfolgreich abschließen. Aber noch wichtiger ist mir, dass ich bis dahin sowohl beruflich als auch persönlich weiterwachse. Ich möchte aus jeder Abteilung so viel wie möglich mitnehmen, neue Fähigkeiten lernen und immer wieder über mich hinauswachsen. Am Ende möchte ich sagen können, dass ich jede Herausforderung genutzt habe, um stärker und selbstbewusster zu werden und dass Dinge, die früher unmöglich für mich wirkten, heute ganz selbstverständlich sind.

 

Vielen Dank für das Interview!

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